Ein Brückenschlag zwischen Piazzolla & Vivaldi

Die acht Jahreszeiten
Konzerte mit Panflöte, Violine/Viola & Akkordeon

Es gibt mehr als vier Jahreszeiten.

Ein stimmigeres Programm kann man sich schwer vorstellen. Auf der einen Seite die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, auf der anderen die moderne Antwort darauf von Astor Piazzolla: Der zeitlose, wunderbar anschauliche Klassik-Hit aus dem Barock begegnet somit dem expressiven Meisterwerk aus der komplexen urbanen Gefühlswelt des 20. Jahrhunderts. Beiden gemeinsam ist, dass sie das menschliche Verhältnis zur Zeit in Musik fassen.

Der Argentinier Piazzolla bezieht sich dabei nicht nur auf explizit sein Vorbild, er lässt auch die Elemente des Tango Nuevo einfliessen, der Musikform also, mit der er selbst den Tango neu erfunden hat.

Die Begegnung der beiden Werke, die 250 Jahre auseinander liegen, ist auch deshalb so spannend, weil der argentinische Tango seine Wurzeln in der europäischen Volksmusik hat, und hier besonders in Italien, dem Land, in dem Vivaldi lebte. Es waren italienische Einwanderer, die jene Musik nach Argentinien mitbrachten, aus dem sich dann der Tango entwickelte.

So ist es nur konsequent, das Programm mittels Improvisationen und Anleihen bei der Volksmusik aus Italien und Argentinien zu erweitern.

Das Trio Urban Frey und Freunde – mit Urban Frey, Panflöte, Tabea Frei, Violine und Viola, und Paolo D’Angelo, Akkordeon – ist gerade spezialisiert auf solche Brückenschläge, die den Horizont erweitern. Es besteht aus drei Virtuosen, die sich seit Jahren vertraut sind. Die Musiker führen selbst durch das Programm.

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